Keine MotoE in Le Mans: Saison-Auftakt 2019 erneut verschoben

Nach der Feuer-Katastrophe in Jerez muss die MotoE einen weiteren Rückschlag verkraften: Auch das zweite ursprünglich geplante Wochenende findet nicht statt

Am 14. März brannte in Jerez (Spanien) das komplette Fahrerlager-Zelt der MotoE nieder. Ein Kurzschluss sorgte laut offiziellen Angaben für den Brand. Alle 18 Einsatz-Maschinen, die Ersatzmotorräder, Ladestationen und Ausrüstungen der Teams wurden ein Raub der Flammen. Schnell war klar, dass die Durchführung des geplanten Saison-Auftakts in Jerez unrealistisch ist.

Energica muss alle MotoE-Bikes neu aufbauen und braucht dafür Zeit. Die Verantwortlichen verkündeten noch im Laufe des 14. März, dass das Auftakt-Rennen nicht wie geplant in Jerez stattfindet. Le Mans (Frankreich) war demzufolge die erste Station der Debüt-Saison der MotoE. Doch auch dieser Termin kann nicht gehalten werden.

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Auftakt-Rennen wohl erst im Juni

Im Rahmen der Präsentation des Frankreich-Grand-Prix gaben die Offiziellen bekannt, dass die MotoE nicht in Le Mans fährt. Man spricht davon, dass das erste Rennen im Juni stattfinden soll. Somit würde sich Assen (Holland) als Alternative anbieten.

Der ursprüngliche Rennkalender der MotoE umfasste neben Jerez und Le Mans noch den Sachsenring (Deutschland), Spielberg (Österreich) und Misano (Italien).

Da es wie geplant bei fünf Renn-Wochenenden bleiben soll, müssen die Verantwortlichen zusätzliche Events benennen. Neben Assen bieten sich auch die Grand-Prix-Wochenenden in Brünn (Tschechien), Silverstone (Großbritannien) und Aragon (Spanien) an.

Fotocredit: ©LAT

 

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