Miguel Oliveira über Zahnarzt-Studium: „Will den Fahrern die Zähne ziehen“

Tech-3-KTM-Pilot Miguel Oliveira kümmert sich neben dem Racing leidenschaftlich um sein Zahnmedizin-Studium – Er will nach seinem Karriere-Ende praktizieren

Miguel Oliveira steigt in der bevorstehenden Saison von der Moto2 (als Vize-Weltmeister) in die Königsklasse auf. Die ersten Testfahrten mit der Tech-3-KTM hat der Portugiese bereits absolviert. Doch während andere Piloten die Winterpause hauptsächlich zur körperlichen Vorbereitung nutzen, muss Oliveira Bücher wälzen und Kiefer studieren. Der KTM-Spross macht neben seiner Rennkarriere auch eine Ausbildung zum Zahnarzt.

„Meine Priorität ist das Racing. Aber wir dürfen nicht 24 Stunden nur ans Rennfahren denken. Daher habe ich nach dem körperlichen Training noch Zeit für andere Sachen“, erklärt Oliveira. Der 24-Jährige ist seit 2011 im Rennsport aktiv, 2016 stieg er in die Moto2-Klasse auf. Nebenbei kümmert er sich seither um sein Studium. „Es wird noch einige Zeit dauern, weil die Kurse sehr praktisch angelegt sind.“

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Oliveira musste sein Studium zwar noch nicht unterbrechen, sein Terminkalender wird 2019 allerdings noch voller. „Ich muss jede Woche erscheinen, um gewisse Disziplinen auszuüben. Aber das geht aktuell nicht. Hoffentlich – sollte alles gut laufen – kann ich in 15 oder 20 Jahren meine Karriere beenden und danach als Zahnarzt praktizieren.“

Miguel Oliveira und sein Plan B

Das Studium weiterzumachen, sei ihm wirklich wichtig. Es ist sein Plan B neben dem Racing. „Ich weiß nicht, ob ich wirklich Zahnarzt werde, aber ich möchte das Studium soweit fertig bringen, dass ich es werden könnte“, schildert er gegenüber ‚ServusTV‘. „Und dann schauen wir mal, wie viele Fahrer kaputte Zähne haben, die ich dann behandeln muss“, lacht er.

Bei welchem Fahrer würde er gerne eine Wurzelbehandlung durchführen? Oliveira winkt ab. So etwas wünsche er keinem Konkurrenten. „Hoffentlich muss ich dann nicht auch noch meine Kollegen behandeln. Ich freue mich schon, wenn ich ihnen ein paar Zähne ziehen darf“, kommentiert er schelmisch, um schnell anzumerken: „Nein, das ist natürlich nur ein Scherz.“

Fotocredit: ©LAT

 

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