MV Agusta ohne Punkte: Glanzloses Comeback im Grand-Prix-Sport

Keine Punkte beim Debüt in der Moto2: Dominique Aegerter müht sich in Katar mit der MV Agusta ab und wird 18. – Stefano Manzi landet auf der 20. Position

Beim Saisonstart der Motorrad-WM kehrte MV Agusta nach mehr als 40 Jahren in den Grand-Prix-Sport zurück. An die Erfolge der glorreichen Zeiten vergangener Jahrzehnte konnte die italienische Edelmarke nicht anknüpfen. In der hart umkämpften Moto2-Klasse scheiterte MV Agusta an den Punkterängen. Dominique Aegerter wurde mit knapp 27 Sekunden Rückstand als 18. abgewunken, Teamkollege Stefano Manzi kam mit 40 Sekunden Rückstand als 20. ins Ziel.

„Der erste Grand Prix der neuen Saison und gleichzeitig auch der erste für MV Agusta bei ihrer Rückkehr nach 42 Jahren liegt hinter uns“, so Aegerter. „Wegen Letzterem war ich heute auch etwas aufgeregter als sonst. Auf der anderen Seite bin ich topvorbereitet in das erste Rennen unseres neuen Projekts gegangen. Mir war aber auch klar, dass es vom 24. Startplatz keine leichte Aufgabe werden würde.“

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„Ich hatte aber einen guten Start und konnte mich gleich in die Top 20 nach vorn arbeiten. Dabei hatte ich auch einige nette Kämpfe mit anderen Fahrern. Das heutige Rennen war aber auch unsere erste richtig lange Distanz, die wir mit diesem Motorrad zurückgelegt haben. Wir haben daher enorm wichtige Erfahrungen und Daten hinsichtlich des Fahrverhaltens mit neuem Reifen und vollem Tank gesammelt“, berichtet der Schweizer.

Aegerter: „Gehe ein wenig enttäuscht nach Hause“

„In diesem Bereich konnten wir einige Stärken des Bikes erkennen, vor allem wenn der Reifen beginnt abzubauen. In dieser Phase wurden unsere Rundenzeiten nicht drastisch langsamer“, freut sich der Moto2-Laufsieger. „Ein großer Dank daher an das gesamte Team, da sich wirklich jeder enorm anstrengt und viel Energie in dieses Projekt steckt. Dieser Dank gilt auch MV Agusta und allen Sponsoren für ihre Unterstützung.“

„Letztendlich gehe ich aber ein bisschen enttäuscht nach Hause“, gesteht Aegerter. „Ich hätte gerne im ersten Rennen die ersten Punkte für das Team geholt. Am Ende haben wir 26 Sekunden auf die Spitze verloren. Das bedeutet etwas mehr als eine Sekunde pro Runde. Diesen Rückstand müssen wir unbedingt schnellstens reduzieren. Wir haben nun zwei Wochen Zeit, um unsere Hausaufgaben zu erledigen und dann in Argentinien besser aufgestellt zu sein. Dort müssen wir von vornherein näher an den Spitzenfahrern dran sein.“

Fotocredit: ©LAT

 

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