Nach Schulter-OP: Wird Marc Marquez rechtzeitig wieder fit?

MotoGP-Weltmeister Marc Marquez hat sich wie geplant an der linken Schulter operieren lassen – Enger Zeitplan für Erholung und Training für die Saison 2019

Im Anschluss an die Winter-Testfahrten in Valencia und Jerez hat Marc Marquez eine lange geplante Operation durchführen lassen. Zu oft kugelte sich der Spanier in den vergangenen Monaten die linke Schulter aus. Selbst als er in Japan in der Auslaufrunde feierte und von Scott Redding umarmt wurde, ploppte die Schulter aus dem Gelenk. Nun wurde der amtierende MotoGP-Weltmeister am Dienstag (4. Dezember) an der linken Schulter operiert.

Der komplexe Eingriff wurde im Dexeus Krankenhaus in Barcelona von Doktor Xavier Mir, Doktor Victor Marlet und Doktor Teresa Marlet durchgeführt. In den nächsten 48 Stunden wird Marquez aus der Klinik entlassen. Bereits nächste Woche kann der Spanier in seiner Heimatstadt Cervera mit dem Rehabilitations-Programm beginnen, das rund sechs Wochen dauern wird. Erst danach kann Marquez mit dem Winter-Training beginnen.

Straffer Zeitplan für Marc Marquez

Es ist ein straffer Zeitplan für den MotoGP-Champion. Am 23. Januar findet in Madrid die Team-Präsentation statt. Wenige Tage später geht es bereits nach Malaysia, wo vom 6. bis 8. Februar in Sepang getestet wird. „Es ist eine lange Genesung, und ich werde vielleicht nicht zu 100 Prozent fit nach Malaysia kommen“, meinte Marquez vergangene Woche beim Jerez-Test. „Es wird eng. Den ganzen Winter werde ich mich auf meine Schulter konzentrieren.“

Sein neuer Teamkollege Jorge Lorenzo wurde am Montag ebenfalls in Barcelona operiert, aber in einer anderen Klinik. Der Ex-Weltmeister ließ einen Eingriff am rechten Fuß vornehmen, der schon nach einer halben Stunde erledigt war. Mittlerweile befindet sich Lorenzo wieder daheim in seiner Wahlheimat in Lugano (Schweiz).

Fotocredit: ©LAT

 

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