Treffen mit Lorenzo und Dovizioso: Ducati will die Situation entschärfen

Beim Grand Prix in Malaysia lieferten sich die Ducati-Piloten einen heftigen Schlagabtausch – Paolo Ciabatti will seine Fahrer in Mailand zur Räson rufen

Im Rahmen des Malaysia-Grand-Prix in Sepang schaukelte sich ein Schlagabtausch zwischen den Ducati-Werkspiloten hoch. Deren Arbeitgeber aus Bologna möchte das nicht länger dulden. Bei der Motorrad-Messe EICMA in Mailand will Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti am Dienstag ein Gespräch mit Jorge Lorenzo und Andrea Dovizioso führen. Dessen Ziel: Solche Peinlichkeiten in Zukunft auszuschließen.

„Ducati ist wichtiger als persönliche Probleme zwischen den Fahrern“, betont Ciabatti. „Am Dienstag treffen wir uns in Mailand bei der EICMA. Wir möchten uns für eine halbe Stunde mit Jorge und Andrea hinsetzen. Wir möchten vermeiden, dass so etwas passiert wie vergangenes Wochenende.“

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Nicht der erste Krach bei Ducati

Ciabatti zeigt sich aber auch verständnisvoll: „Manchmal sind die Fahrer bei einem Grand Prix etwas angespannt. Ich will nicht, dass die Leute denken, alles würde perfekt laufen. Solche Situationen können entstehen.“

Es ist nicht der erste teaminterne Krach bei Ducati. Die Manager des Teams hatten vor zweieinhalb Jahren alle Hände voll zu tun, als Andrea Iannone beim MotoGP-Rennen in Argentinien mit Dovizioso kollidierte. „Es gibt Momente, in denen man ‚Stop‘ sagen muss. Ducati ist wichtiger als die Egos der Fahrer. Ich denke, sie sind beide clever genug, um das zu verstehen“, so Ciabatti.

Fotocredit: ©LAT

 

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