„Geben mir die nötige Ruhe“: Maverick Vinales happy mit neuem Team

Maverick Vinales hat sich für die MotoGP-Saison 2019 teamintern neu aufgestellt – der Yamaha-Pilot gibt Einblick in die Arbeit mit Esteban Garcia und Julian Simon

Auch wenn Maverick Vinales (Yamaha) das positive Gefühl vom Qualifying-Tag in Katar nicht auch am Rennsonntag umsetzen konnte und nur auf Rang sieben einlief, versuchte der Spanier das Positive aus dem ersten Rennwochenende der MotoGP-Saison 2109 zu ziehen: „Wir wissen nach diesem Rennen besser, was wir am Motorrad verbessern müssen.“

In seiner dritten Saison bei Yamaha will Vinales endlich wieder dauerhaft um Podestplätze und Siege mitkämpfen, nachdem er vor allem im Vorjahr eine lange Durststrecke erlebte, die ihn auch mental an seine Grenzen brachte. Dazu hat 24-Jährige sein Betreuerteam neu aufgestellt. Neben Esteban Garcia als Crew-Chief unterstützt ihn Julian Simon als Riding-Coach.

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„Das Gefühl ist wirklich gut“, lobt Maverick Vinales die neue Konstellation. Garcia kennt er bereits aus der Moto3 sehr gut: Im Jahr 2013 holte er mit ihm seinen bisher einzigen WM-Titel auf KTM. Julian Simon war seinerseits zwischen 2002 und 2017 selbst als Fahrer in der Motorrad-WM aktiv. In der früheren 125er-Klasse gewann er 2009 den WM-Titel mit Aprilia.

Chemie scheint zu stimmen

Zwischen den beiden und Maverick Vinales scheint die Chemie zu stimmen: „Die Atmosphäre im Team ist komplett anders als im vergangenen Jahr. Es ist ruhiger und entspannter. Sie helfen mir dabei, die Ruhe zu bewahren, und das ist sehr positiv. Wenn alles super läuft, fällt das leicht. Aber ich denke, wenn die Dinge schiefgehen, werden Esteban und Julito eine große Stütze sein.“

Und wie genau funktioniert die Zusammenarbeit? „Wir haben einen guten Plan“, erklärt Vinales. „Wir folgen diesem Plan und weichen nicht davon ab, das ist sehr wichtig. Im vergangenen Jahr war es manchmal so, dass ich zehn Runden in einem Run gefahren bin. Jetzt sieht der Plan vor, vier Runden zu fahren, und dann nochmal vier, und wieder vier.“

So könne Vinales auf seiner Yamaha M1 alles testen, sagt er, um abzuwägen, was auf der jeweiligen Strecke und unter den gegebenen Bedingungen für ihn funktioniert und was nicht. „Ich denke, dieser Plan hilft mir dabei, ruhig zu bleiben. Sie geben mir Dinge zum Testen und die Zeit, die es braucht, ganz ohne Hast. Das ist wirklich wichtig“, analysiert der Spanier.

Fotocredit: ©LAT

 

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